Wer meint, dass wir nur auf der faulen Haut liegen und uns über nichts Gedanken machen müssen, der irrt. Immer wieder hatten wir „schwierige“ Entscheidungen zu treffen, wie und wo unsere Reise weitergehen soll (ja auch Reisende haben ein hartes Leben). Bis zum zweitletzten Tag in Vanuatu wussten wir nicht wohin wir als nächstes reisen. Doch nach langem hin und her (weiter um die Welt oder doch zurück, oder in der Südsee bleiben oder, oder, oder…) haben wir uns entschieden, wieder nach Indonesien zu gehen, also in jenes Land, wo unsere Reise begonnen hat. Indonesien hat so viel zu bieten, die Inseln sind enorm abwechslungsreich und da wir noch tauchen wollen, stand Indonesien erneut ziemlich weit oben auf der Liste.
Leider gibt es keine direkte Verbindung von Vanuatu nach
Asien. So sind wir für einen Stopover in Sydney gelandet. Dort verbrachten wir
zwei sehr sonnige Tage. Tag 1: Stadtbesichtigung und diverse Restaurantbesuche
(nach drei Wochen Vanuatu mussten wir mal wieder was anständiges Essen). Tag 2:
Besichtigung der Blue Mountains mit dem Mietauto.
Nun konnte die Reise zu unserem eigentlichen Ziel
„Indonesien“ weitergehen. Als erstes ging es in den Tanjung Puting
Nationalpark. Dort sollen heute noch rund 6000 Orang-Utans leben (Orang-Utan
bedeutet übrigens „Mensch vom Wald“ und hat nicht mit der Farbe „orange“ zu
tun). Leider
werden die Habitate der Orang-Utans immer kleiner. Auf Borneo ist die Abholzung des Regenwaldes das
Hauptproblem. Das Holz wird für Möbel und anderes
genutzt und die gewonnene Fläche im Wald wird durch Palmölplantagen ersetzt…
also aus Sicht der Regierung eine super Sache, da daraus doppelt „Gewinn“
entsteht. Der Tanjung Putig Nationalpark (ein rund 4150 km2 grosses Stück Land) ist jedoch geschützt.
1977 wurde der Nationalpark zu einem UNESCO Biosphärenreservat erklärt.
Mit einer uns unbekannten Airline „Kalstar“ sind wir von Jakarta nach Pangkalanbun geflogen. Das Flugzeug schien ziemlich alt, aber der Service war ganz nett. In Pangkalanbun wurden wir dann am nächsten Tag direkt im Hotel abgeholt und nach Kumai gebracht, wo unser "Klotok" auf uns wartete. Ein Klotok ist ein Schiff (Hausboot), das über zwei Etagen verfügt. Gäste residieren in der oberen Etage und haben Tisch, Stühle und Sonnendeck zur Verfügung. In der Nacht werden Matratzen und Moskitonetz installiert. Die Crew, welche sich vor allem im unteren Teil des Bootes aufhält, bestand aus Tourguide, Koch, Kapitän und Gehilfe. So fuhren wir zu sechst auf dem Sekonya Fluss in Richtung Nationalpark. Am späteren Nachmittag erreichten wir eines der drei Orang-Utan Camps. In diesen Camps werden vor allem Forschungsarbeiten betrieben. Zudem werden diejenigen Orang-Utans wieder aufgepäppelt und in die Natur „re-integriert“, welche entweder verletzt sind, deren Heimat im Dschungel abgeholzt wurde oder „Haustiere“, die befreit wurden. Diese Orang-Utans leben zwar frei im Dschungel, jedoch gibt es ein Mal pro Tag eine Fütterung, an welcher die Orang-Utans teilnehmen können oder nicht. Meist kommen zu einer solchen Fütterung etwa 10 Tiere. Für die Park-Ranger besteht bei diesen Fütterungen, neben den täglichen Wanderungen im Wald, eine zusätzliche Möglichkeit, die Orang-Utans zu beobachten und ihr Verhalten zu erforschen.
Schon als wir mit unserem Schiff beim Camp anlegten, sahen
wir in den Bäumen ein paar Orang-Utans herumtollen. Die Bewegungen sind
deutlich weniger elegant als jene von kleineren Affen. Trotzdem ist es sehr
interessant, den Orang-Utan zu beobachten: Er ist zwar weniger schnell, dafür
macht er viele clevere Sachen. Wir konnten z.B. beobachten, wie ein Orang-Utan
mit Schwung versucht hat, von einem Baum zum anderen zu kommen oder wie er
seinen Sitzplatz eingerichtet hat, indem er ein paar Äste zurechtbüschelte. Offenbar machen die Orang-Utans bei schlechtem Wetter auch
Schirme aus Ästen, aber das haben wir leider live nicht beobachten können.
Wir verbrachten vier Tage und drei Nächte auf unserem
Klotok, besichtigten immer wieder Camps, haben ein paar kleinere Wanderungen durch
den Dschungel gemacht, sowie eine Nachtsafari und eine Dorfbesichtigung. Ansonsten
sind wir vor allem auf dem Fluss herumgeschippert und haben von dort aus die
Tiere am Ufer beobachtet. Zu sehen gab es: Orang-Utans, Nasenaffen, Gibbons,
Tarantulas, Schmetterlinge, Vögel und viele Insekten. Der Ausflug mit dem
Klotok war genial und absolut empfehlenswert. Und sonst: falls jemand
demnächst Geburtstag hat und ihr noch kein Geschenk habt… wie wär’s mit einer
Orang-Utan-Patenschaft: http://orangutan.or.id/. Einziger
Wehrmutstropfen unseres Dschungel-Abenteuers waren die Palmölplantagen und Kohleminen, welche weiter Flussaufwärts
ausserhalb des Nationalparks errichtet wurden – das ansonsten dunkle, aber
klare Flusswasser ist dadurch an einigen Stellen braun gefärbt und ziemlich dreckig.
Nach unserem Borneo-Ausflug ging es nachYogyakarta, wo eine kleine Herausforderung auf uns wartete. Eigentlich meiden wir solche Grossstädte. Da wir jedoch zwei Monate in Indonesien verbringen wollen und bei Ankunft nur ein Visum für 30 Tage ausgestellt wird, mussten wir dieses verlängern. Wir hätten es einfach haben können: diverse Agenten holen das Visum in 24 Stunden für das dreieinhalbfache des Preises ein. Wir wollten uns aber wieder mal selber was erarbeiten, so starteten wir positiv eingestellt zu unserem ersten Gang ins „Kantor Immigrasi“.
Nach unserem Borneo-Ausflug ging es nachYogyakarta, wo eine kleine Herausforderung auf uns wartete. Eigentlich meiden wir solche Grossstädte. Da wir jedoch zwei Monate in Indonesien verbringen wollen und bei Ankunft nur ein Visum für 30 Tage ausgestellt wird, mussten wir dieses verlängern. Wir hätten es einfach haben können: diverse Agenten holen das Visum in 24 Stunden für das dreieinhalbfache des Preises ein. Wir wollten uns aber wieder mal selber was erarbeiten, so starteten wir positiv eingestellt zu unserem ersten Gang ins „Kantor Immigrasi“.
Im Immigrationsbüro wurden wir freundlich in Empfang
genommen, haben dann jedoch schnell festgestellt, dass wir nicht genügend
Kopien aller Dokumente dabei hatten, die es für eine Visaverlängerung braucht.
Also mussten wir wieder zurück, um weitere Kopien zu erstellen. Beim zweiten
Anlauf wurde unser Antrag dann bearbeitet, jedoch erst nach der Mittagspause
fertiggestellt. So warteten wir ca. 1.5 Stunden dort. Leider war es damit nicht
getan. Nun musste alles noch offizialisiert werden, was hiess, wir sollen
wieder zwei Tage warten und dann wieder kommen. Nino freute sich sehr, denn so
durften wir mit dem Töffli nochmals durch ganz Yogyakarta brausen. Der Verkehr
in "Yogya" braucht enorm viel Aufmerksamkeit: Man hat das Gefühl,
dass man nicht nur für sich selber fahren muss, sondern auch für alle Einheimischen
mitdenken soll. Die zwei Tage Wartezeit für das Visum nutzten wir, um
Yogyakarta zu erkunden. Dieses Mal aber vor allem zu Fuss und mit dem Bejak
(eine Art Rikscha). Die Tempel um Prambanan waren sehr schön, jedoch nur noch
teilweise vorhanden, da in den 1930er Jahren ein schweres Erdbeben wütete und der
Wiederaufbau immer noch andauert. Nun zurück zum Visa: Nochmals durch den Verkehr gekämpft, kamen wir
mit unserem Coupon wieder im Immigrationsbüro an und wurden an die Zahlstelle verwiesen. Visa bezahlt -
Visa erhalten... Nein nein, nochmals zwei Stunden warten bis die Zahlstelle
alles freigegeben hat. Und dann, doch noch, wir bekamen unsere Pässe zurück und
haben nun beide einen kleinen Stempel darin, der uns erlaubt, bis im Juli in
Indonesien zu bleiben.
Am Nachmittag reisten wir mit dem öffentlichen Bus nach Borobudur. Wie es der Zufall wollte, wurde genau an jenem Tag eines der grössten buddhistischen Feste gefeiert: "Waisak". Mit uns pilgerten rund Tausend andere Leute nach Borobudur. Der Borobudur Tempel ist wohl einer der bekanntesten buddhistischen Tempelanlagen. Er wurde zwischen 750 und 850 erbaut und galt als wichtiges buddhistisches Zentrum. Pünktlich zum Sonnenaufgang standen wir am nächsten Tag parat, um den Tempel zu besichtigen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Der Tempel ist wirklich gross, gut erhalten und einfach sehr schön anzuschauen. Da eben dieses Fest gefeiert wurde, hatte es vor allem Einheimische und die wenigen "westlichen" Touristen wurden auch zu einer Art Attraktion. Nach ca. 30x "hello mister: picture?" hatten wir die Nase voll und haben weitere Fotoshootings mit uns abgelehnt. Doch dann kamen ein paar Schüler auf uns zu, die ein Papier in der Hand hielten, worauf wir ihnen eine Note für ihre Englisch-Kenntnisse geben und mit unserer Unterschrift die Konversation bestätigen sollten. Leider blieb es nicht bei ein paar "wenigen" Schülern. Tja das ganze endete dann in einer Autogrammstunde, da wir ca. 50 solche Blätter unterschreiben mussten. Dann endlich kehrte etwas Ruhe ein und wir konnten auch noch ein paar schöne Bilder vom Tempel machen. Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Yogyakarta und sind direkt zur Insel Lombok geflogen.
Am Nachmittag reisten wir mit dem öffentlichen Bus nach Borobudur. Wie es der Zufall wollte, wurde genau an jenem Tag eines der grössten buddhistischen Feste gefeiert: "Waisak". Mit uns pilgerten rund Tausend andere Leute nach Borobudur. Der Borobudur Tempel ist wohl einer der bekanntesten buddhistischen Tempelanlagen. Er wurde zwischen 750 und 850 erbaut und galt als wichtiges buddhistisches Zentrum. Pünktlich zum Sonnenaufgang standen wir am nächsten Tag parat, um den Tempel zu besichtigen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Der Tempel ist wirklich gross, gut erhalten und einfach sehr schön anzuschauen. Da eben dieses Fest gefeiert wurde, hatte es vor allem Einheimische und die wenigen "westlichen" Touristen wurden auch zu einer Art Attraktion. Nach ca. 30x "hello mister: picture?" hatten wir die Nase voll und haben weitere Fotoshootings mit uns abgelehnt. Doch dann kamen ein paar Schüler auf uns zu, die ein Papier in der Hand hielten, worauf wir ihnen eine Note für ihre Englisch-Kenntnisse geben und mit unserer Unterschrift die Konversation bestätigen sollten. Leider blieb es nicht bei ein paar "wenigen" Schülern. Tja das ganze endete dann in einer Autogrammstunde, da wir ca. 50 solche Blätter unterschreiben mussten. Dann endlich kehrte etwas Ruhe ein und wir konnten auch noch ein paar schöne Bilder vom Tempel machen. Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Yogyakarta und sind direkt zur Insel Lombok geflogen.
Für die kommenden Tage hatten wir ein Trekking auf den Vulkan "Rinjani" organisiert. Dummerweise musste sich Nicole genau einen Tag vor dem Start noch eine zünftige Erkältung zuziehen. Am Vorabend wurden wir in eine schöne Villa inmitten von Reisfeldern gebracht, wo wir unser Briefing erhielten und mit unserm Guide sowie unseren zwei Portern Bekanntschaft machten. Diese Porter machen einen unglaublichen Job - sie tragen für die Trekker die gesamte Camping-Ausrüstung sowie das Essen auf den Berg und das alles in Flipflops bei einem unglaublichen Tempo. Wir mussten also nur noch unsere persönliche Ausrüstung in unseren Rucksäcken mitbringen. Hier eine kleine Übersicht unserer Wanderung:
Tag 1:
Start in Sembalun auf 1156 m. Obwohl wir uns hier schon einige Meter über Meer befanden, war es bereits sehr früh ziemlich heiss. Auf rund 1500 m legten wir schon die Mittagspause ein, wo unsere Porter warteten und uns bereits was gekocht hatten. Das Essen war gut, aber definitiv zu viel, so dass wir die nächsten paar Stunden ziemlich kämpften mussten, um weiter den Berg hochzukommen. Im Verlauf des Nachmittags schafften wir es dann doch zu unserem ersten Nachtlager. Dieses lag auf dem Kraterrand des Rinjani auf 2700 m und hatte eine atemberaubende Aussicht. Natürlich waren unsere Porter bereits wieder da, haben unser Zelt aufgestellt und mit Matratzen und Schlafsäcken ausgestattet. Nicole musste sich gleich mal hinlegen, denn die Erkältung hatte ihr beim laufen doch ziemlich zugesetzt. Die erste Nacht war leider nicht so toll... Unsere Nachbarn schnarchten ziemlich laut, so dass auch die Oropax nichts nutzten und zudem war es ziemlich kalt.
Tag 2:
Start in Sembalun auf 1156 m. Obwohl wir uns hier schon einige Meter über Meer befanden, war es bereits sehr früh ziemlich heiss. Auf rund 1500 m legten wir schon die Mittagspause ein, wo unsere Porter warteten und uns bereits was gekocht hatten. Das Essen war gut, aber definitiv zu viel, so dass wir die nächsten paar Stunden ziemlich kämpften mussten, um weiter den Berg hochzukommen. Im Verlauf des Nachmittags schafften wir es dann doch zu unserem ersten Nachtlager. Dieses lag auf dem Kraterrand des Rinjani auf 2700 m und hatte eine atemberaubende Aussicht. Natürlich waren unsere Porter bereits wieder da, haben unser Zelt aufgestellt und mit Matratzen und Schlafsäcken ausgestattet. Nicole musste sich gleich mal hinlegen, denn die Erkältung hatte ihr beim laufen doch ziemlich zugesetzt. Die erste Nacht war leider nicht so toll... Unsere Nachbarn schnarchten ziemlich laut, so dass auch die Oropax nichts nutzten und zudem war es ziemlich kalt.
Tag 2:
Unser Guide weckte (wir waren ja eigentlich noch
wach) uns um 2 Uhr morgens. Unsere körperliche Verfassung war nicht gerade optimal. Praktisch kein Schlaf und die stärker gewordene Erkältung waren nicht
die besten Voraussetzungen, um auf den Gipfel auf 3726 m zu wandern.
Trotzdem zogen wir uns an und stapften tapfer mitten in der Nacht los. Nicole musste dann leider aufgeben und zurückkehren und legte
sich nochmals ins Bett. Doch Nino ging zielstrebig weiter. Die Bodenbeschaffenheit
wurde Meter für Meter schlechter, so dass kurz vor dem Ziel nur noch ein
schmaler rutschiger Weg aus Vulkangestein und Sand zur Verfügung stand. Links
und rechts ging es steil hinunter. Leider setzte dies Nino (der unter
Höhenangst leidet) so zu, dass auch er ca. 100 Höhenmeter vor dem Ziel aufgeben
musste – schade, die Fitness hätte gereicht. Natürlich wurmte es uns, dass wir da
nicht hoch konnten, aber der Sonnenaufgang war auch von weiter unten ganz schön
und wir sahen (wie auch vom Gipfel) auf die Nachbarinseln Bali und Sumbawa. Nach
einem ausgiebigen Frühstück ging es zum Kratersee hinab auf 2000 m. Am See
konnten wir die Mittagspause einlegen und uns erfrischen. Die Porter hatten es
eilig und gingen schon bald wieder los, doch wir legten noch einen Powernap ein.
Danach ging es weiter auf die andere Seite des Kraterrandes. Der Aufstieg hatte
es in sich, an vielen Stellen mussten wir klettern und auf allen Vieren gehen.
Unser zweites Lager erreichten wir dann am Nachmittag auf 2641 m. Nun verstanden
wir auch, warum unsere Porter so schnell dort hochkommen wollten. Es gab nämlich
nur wenige Zeltplätze, die auf einigermassen flachem Untergrund waren. wir
hatten Glück: unser Zelt war an einem guten Platz aufgebaut. Andere Trekker
hatten das Vergnügen, direkt in Hanglage zu nächtigen.
Tag 3:
Ging dann etwas gemütlicher voran. Tagwache war dieses Mal erst um 6 Uhr. Wieder gab es viele Fotos, diesmal vom Sonnenaufgang auf der anderen Seite des Kraterrandes und erneut ein ziemlich ausgiebiges Frühstück, so dass wir das Mittagessen direkt abbestellten. Nun hatten wir "nur" noch den Abstieg vor uns. Dieses "nur" entpuppte sich schon noch einer Stunde als nicht ganz einfach. Der Weg war steil und rutschig. Die Knie begannen zu zittern und je länger es dauerte, machten sich ein paar Blasen bemerkbar. Nach 5 Stunden hatten wir es dann geschafft. Wir kamen ziemlich erschöpft am Ziel auf 600 m an.
Fazit: das Trekking war sehr schön, die Landschaft um den Vulkan ist traumhaft. Es war aber strenger als wir erwartet hatten. Die Porter machen einen unglaublichen Job. Jeden Tag bergauf und bergab mit einfachen Holzlatten (und Körben auf jeder Seite) auf den Schultern (ca. 30 Kilo schwer). Und wie erwähnt: das alles in Flipflops. Wir würden das Trekking sofort weiterempfehlen, auch wenn wir die Arbeit der Porter als sehr anstrengend empfinden, ja fast eine Qual. Diese sind nämlich sehr froh, dass sie den Job haben und werden für indonesische Verhältnisse relativ gut entlöhnt. Dazu kommen natürlich die Trinkgelder, da haben wir uns dieses Mal auch nicht lumpen lassen.
Ging dann etwas gemütlicher voran. Tagwache war dieses Mal erst um 6 Uhr. Wieder gab es viele Fotos, diesmal vom Sonnenaufgang auf der anderen Seite des Kraterrandes und erneut ein ziemlich ausgiebiges Frühstück, so dass wir das Mittagessen direkt abbestellten. Nun hatten wir "nur" noch den Abstieg vor uns. Dieses "nur" entpuppte sich schon noch einer Stunde als nicht ganz einfach. Der Weg war steil und rutschig. Die Knie begannen zu zittern und je länger es dauerte, machten sich ein paar Blasen bemerkbar. Nach 5 Stunden hatten wir es dann geschafft. Wir kamen ziemlich erschöpft am Ziel auf 600 m an.
Fazit: das Trekking war sehr schön, die Landschaft um den Vulkan ist traumhaft. Es war aber strenger als wir erwartet hatten. Die Porter machen einen unglaublichen Job. Jeden Tag bergauf und bergab mit einfachen Holzlatten (und Körben auf jeder Seite) auf den Schultern (ca. 30 Kilo schwer). Und wie erwähnt: das alles in Flipflops. Wir würden das Trekking sofort weiterempfehlen, auch wenn wir die Arbeit der Porter als sehr anstrengend empfinden, ja fast eine Qual. Diese sind nämlich sehr froh, dass sie den Job haben und werden für indonesische Verhältnisse relativ gut entlöhnt. Dazu kommen natürlich die Trinkgelder, da haben wir uns dieses Mal auch nicht lumpen lassen.
Nach dem Trekking gönnten wir uns ein schönes Hotel mit
toller Aussicht und Pool. Wir haben einfach nur "relaxt" und die
kleinen Blessuren gepflegt... Und: einen feinen Burger vertilgt. :-)